Browser und viel jquery

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1  Do Dez 15, 2016 9:36
Hallo

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Browser dürfen fliessig jquery und css kompilieren. Gerne habe ich mehrere Tabs geöffnet. Die Frage: Wie kommt der Browser damit klar, den Roman an Scripts und CSS jeder einzelnen Seite per klick auf den Tab so ruckzuck zu laden?


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Eine Frage zum Energieverbrauch: Gibt es Berechnungen, wie der Energieverbrauch des Internets mit/ohne jquery ist?

Der Webdesigner lernt jquery am Schluss und nicht am Angang der Datei einzubinden, damit es weniger lange dauert, bis ein Besucher etwas zu sehen bekommt. Darum liegt der Gedanke nahe, dass für den Browser viel Leistung erforderlich ist.

neugierig
flipper

Kate

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2  Do Dez 15, 2016 11:57
Das ist aber merkwürdig? jquery-sachen sind ein Javascript und das wird mittels <script> tag sinnvollerweise ganz OBEN in einer html Seite eingebunden DAMIT man ggfs. überhaupt etwas sieht , denn manche Seiten haben direkt auf jquery basierende Bilder und Animationen auf der Startseite.

Abgesehen davon hat das kaum Einfluss auf die Ladezeit denn die Javascript Engine jedes Browsers muss sowieso die LIb und die Anwendung separat laden und verarbeiten was meistens in einem parallelen Prozess erfolgt.

Wenn jquery einfach einen statischen Inhalt anbietet, dann verbraucht das eigentlich keinerlei Energie ausser der bei der Berechnung der Darstellung. Bei dynamischem Inhalt, Animation usw. ist natürlich die Javascriptengine dauernd beschäftigt und damit deine CPU.

Ein schlecht gemachtes Javascript kann dir den ganzen Rechner verstopfen und fast jede Ressource auffressen bis die CPU glüht. Also ist zwischen fast nix und völligem Wahnsinn alles "drin".
3  Do Dez 15, 2016 12:27
jQuery ist ja nur eine von etlichen möglichen JavaScript-Frameworks bzw. Bibliotheken.
Die kann man für Webseiten nutzen, es gibt jedoch auch etliche andere - die je nach Zweck auch um Klassen besser sind. Ich hab da meist eher auf MooTools gesetzt. Dort ist allerdings die Community kleiner und der Einstieg für Anfänger nicht wirklich der angenehmste. Da geht es jedoch auch meist eher darum, sich wirklich selbst von Grund auf eigene Scripte zu schreiben, die Anwendungsbezogen sind. Somit wesentlich 'schlanker' und 'schneller' funktionieren als die üblichen Pamphlete, die oftmals bei fertigen „soll ja funktionieren und keine Arbeit machen“ Systemen mitgeliefert werden.

Ob ein Java-Script nun am Anfang oder Ende eingebunden wird, sollte bei aktuellen Systemen kaum einen Unterschied machen. Der Browser interpretiert das HTML-Dokument Zeile für Zeile. Externe Scripts werden meist zuerst geladen. Steht das Script-Tag im Header der Seite, wird der Browser das JavaScript an Ort und Stelle ausführen.
Die meisten Funktionen können allerdings erst ausgeführt werden, wenn bestimmte Elemente der Webseite geladen sind. Der Browser muss die angesprochenen Elemente bereits geladen haben, sonst entsteht ein Javascript-Fehler. Also haben sich die meisten Leute irgendwann angewöhnt, zuerst die CSS Dateien - dann die Inhalte und dann Javascript am Ende der Webseite einzubinden.

Erst CSS, dann JS und dann die Inhalte funktioniert jedoch genauso. Weil die meisten Browser eine Seite erst dann anfangen anzuzeigen, wenn wirklich alle Inhalte der Seite geladen wurden (gilt nicht für nachzuladene Elemente). Daher könnte man einen Quelltext im Grunde auch komplett umdrehen. Gezeigt werden würde die Webseite trotzdem.

Energieverbrauch gibt es keinen nennenswert Höheren. JavaScript kann aber, wenn es falsch oder unnötig eingesetzt wird, den Datentransfer deutlich erhöhen. Auch Plugins können größere Mengen an Datentransfer verursachen. Auf können fehlerhafte oder sinnlose JavaScripte, Bibliotheksaufrufe und angesprochene Funktionen darin unnötig hohen Rechenaufwand auf dem Client-Rechner verursachen. Messbar wäre das jedoch nur im Einzelfall. Wenn es evtl. um eine Optimierung geht.
4  Do Dez 15, 2016 15:14
Hi beide

Danke. Den Rechner verstopfen. Es kann Gründe geben, dass z.B. mehr Traffic sein soll oder die Hardware nicht mehr ausreicht oder ein zahlungspflichtigen Wordpress-Template-Update ansteht....

Den Input, das Script am Ende einbinden habe ich von hier irgendwo: Bootstrap.


Siehe Basisdatei:

Code: Alles auswählen
...
    <script src="https://ajax.googleapis.com/ajax/libs/jquery/1.11.3/jquery.min.js"></script>
    <script src="js/bootstrap.min.js"></script>
  </body>
</html>


Lg flipper
5  Do Dez 15, 2016 16:20
Ja okay.
Und was daran ist jetzt die Frage bzw. dein Begehr?
6  Do Dez 15, 2016 16:48
mehrheitlich beantwortet....etwa Restgier ist noch vorhanden:

1
Der Browser stellt 10 Seiten dar mit je 10 Javascriptvarianten für jquery-basierenden Animationen, dazu bootstrap, lightroom etc. ...das beschäftigt dann die CPU und nicht den Browser. Und: Die CPU hat mit einer quälenden Animation keine Arbeit, solange die Animation auf einem Tab im Hintergrund ist. So habe ich es verstanden.

2
Soweit klar. Wieviel mehr Strom frisst die CPU bei einer Homepage mit bildschirmfüllender Animation im Gegensatz zu einer einfachen Seite.

Lg flipper

Kate

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7  Do Dez 15, 2016 20:17
Probiere das doch einfach aus! Lege die Seite in ein Browserfenster, öffne die Aktivitätsanzeige und wähle den Reiter "Energie". Dann beobachten und die Seite mit Browser in den Hintergrund geben. Wieder gucken. fertig.
8  Fr Dez 16, 2016 10:41
Danke. Das ist eine Grundlage für die Untersuchung. Lg flipper

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